Die Funde von der Vergangenheit

Man fand weit in der Vergangenheit zurück, auf dem Großen Stiefel, Steinklingen, Pfeilspitzen, Mahlsteine und Steinbeile, die aus der Mittleren Steinzeit (8000 – 4000 v. Chr.) stammen sollen. Reste von Tongefäßen aus der Bronzezeit (1200 - 750 v.Chr.) deuten ebenfalls auf eine Besiedlung hin.

 

Der „Teufelstisch“, also der Menhir, ist eine imposante Erscheinung auf der Bergkuppe. Dieser Menhir ist nicht natürlichen Ursprungs wie der Stiefel. Vermutlich wurde er zu Kultzwecken errichtet.

 

In diesem kultischen Zusammenhang steht wohl auch der Spellenstein in Rentrisch. Sie finden Ihn, wenn Sie kurz vor Ende des St. Ingberter Stadtteils Rentrisch fahren. Der 5 Meter Hohe Hinkelstein steht in einem Vorgarten. Er ist ein Relikt aus der Jungsteinzeit (3000 – 2000 v. Chr.). Es handelt sich um Einstein oder Menhir, geformt aus hartem Sandstein. Er dient vermutlich als Kultstätte und Kalender, wurde im Mittelalter der Grenzstein genutzt. Seine Ausrichtung weist auf den Stiefel hin, so dass ein kultischer Zusammenhang zwischen „Spellstein“ und „Stiefel“ vermutet wird.

 

Auf dem großen Stiefel wurde im 10. Jahrhundert eine Burg erbaut, das „Stiefeler Schloss“. Von dieser Burg findet man noch zahlreiche Mauerreste, Bodenwälle und Gräben.

Das Stiefeler Schloß wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von dem Archäologen Dr. Mehlis eingehend untersucht, wobei auch diverse Ausgrabungen durchgeführt wurden, über die der St. Ingberter Lokalhistoriker Wolfgang Krämer detailliert berichtete.

 

 

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Quelle:  http://www.de-schdiwwel.de